Bach-Touren nach Kundenwunsch

Ein Angebot für Gruppen ab 20 Personen bei Anreise mit eigenem Bus

Buchbar: ganzjährig auf Anfrage und nach Verfügbarkeit

Preis: auf Anfrage

Gestalten Sie Ihre eigene Bach-Tour mit wählbaren Bausteinen aus zehn Orten.

Gern konzipieren wir Ihnen einen maßgeschneiderten Reiseablauf nach Ihren inhaltlichen und terminlichen Wünschen.

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) gilt als einer der berühmtesten Komponisten weltweit. Im thüringischen Eisenach geboren, führte ihn sein Lebensweg durch ganz Mitteldeutschland, wo sich heute moderne Bach-Museen in historischen Stätten mit fundierten Dauer- und Sonderausstellungen befinden. Lernen Sie die authentischen Lebens- und Wirkungsstationen Johann Sebastian Bachs in Mitteldeutschland kennen, hören Sie seine Musik auf originalen barocken Instrumenten, erfahren Sie Interessantes über seine Persönlichkeit und die Ursprünge seines kompositorischen Werkes, dessen Wurzeln sich in Luthers Theologie finden. Es erwarten Sie spannende Einblicke, emotionale Momente, tiefgreifende Erkenntnisse und so manche unerwartete Anekdote.

Bach-Stammort Wechmar (Thüringen)

Im 16. Jahrhundert ließ sich der Bäcker Veit Bach aus Ungarn in Wechmar nieder. Er gilt als Stammvater der weitverzweigten Bach-Familie. Der Bach-Stammort Wechmar wird mit sechs originalen Wirkungsstätten als die Wiege der Musikerfamilie Bach bezeichnet.

Buchbare Gruppenangebote:

  • Rundgang durch Wechmar auf dem Weg der Urväter: Bach-Stammhaus, Veit-Bach-Obermühle, Landhaus Studnitz, St. Viti Kirche, Knaben- und Mägdeleinschule

  • Führung im Bach-Stammhaus mit Museum der Thüringer Spielleute und Instrumentenbauer

Eisenach (Thüringen) 1685 – 1695

Johann Sebastian Bach wurde am 21. März 1685 in Eisenach geboren und zwei Tage später in der Georgenkirche am Markt getauft. Als zehnjähriger Vollwaise verließ er die Stadt in ging in die Obhut seines älteren Bruders nach Ohrdruf. Über einen Zeitraum von 132 Jahren haben Mitglieder der Bachfamilie ununterbrochen als Organisten an der Eisenacher Georgenkirche gewirkt. Am Frauenplan befindet sich das älteste und größte Bachmuseum der Welt – 1907 eröffnet, 2007 topsaniert und ergänzt durch einen Neubau mit einer mehrfach ausgezeichneter Dauerausstellung zu Leben und Werk Bachs.

Buchbare Gruppenangebote:

  • Themenstadtführung „Ich habe fleißig seyn müssen“ – Bachs Kindheit in Eisenach

  • Themenstadtführung „Bach als Lutheraner“

  • Kostümstadtführung „Von Hofmusik und Hausmusik“

  • Führung im Bachhaus Eisenach mit Vorspiel originaler, barocker Tasteninstrumente: Cembalo, Spinett, Hausorgel, Clavichord

  • Sonderführung „Bach und Luther“ mit Vorspiel von Bach’schen Lutherchorälen und Besichtigung von Bachs theologischer Privatbibliothek

  • Historische Abendmusik als Exklusivkonzert auf originalen barocken Tasteninstrumenten im Bachhaus

  • Besichtigung der Georgenkirche = Bachs Taufkirche

  • alljährlich am 21. März: Bachs Geburtstagsfeier

  • 21. 03. – 15. 04. 2018: Thüringer Bach-Wochen

Ohrdruf (Thüringen) 1695 – 1700

Als Vollwaise wurde Johann Sebastian Bach 1695 in der Familie seines ältesten Bruders in Ohrdruf aufgenommen. Johann Christoph Bach war nicht nur Sebastians Vormund, sondern auch sein erster Klavier- und Orgellehrer. Er legte somit den musikalischen Grundstein für die späteren schöpferischen Leistungen des Berühmtesten aller „Bache“. Von 1690 bis 1713 hatten Bachsche Familienmitglieder das Amt des Organisten an der St. Michaeliskirche inne.

Buchbare Gruppenangebote:

  • Stadtführung von der St. Michaeliskirche zum Schloß Ehrenstein

Arnstadt (Thüringen) 1703 – 1707

Im Alter von 18 Jahren tritt Johann Sebastian Bach seine erste Anstellung als Organist an der Neuen Kirche in Arnstadt an. Der junge Bach verliebt sich hier nicht nur in seine erste Frau Maria Barbara, er leistet sich in der damaligen Residenzstadt auch einige Eskapaden. Einen Urlaub für eine Studienreise bei Buxtehude in Lübeck überzieht er mit drei Monaten. Auch sein Orgelspiel gerät in die Kritik: Er verwirre mit ungewöhnlichen Tönen die Gemeinde. Weitere Aufzeichnungen besagen, er habe mit einer fremden Jungfer auf der Empore musiziert und einen Chorschüler als „Zippelfagottisten“ bezeichnet, was in einer handgreiflichen Auseinandersetzung auf dem Marktplatz endete. Den jungen, ungestümen Bach ohne Perücke zeigt ein Denkmal im Zentrum von

Buchbare Gruppenangebote:

  • Themenstadtführung auf den Spuren des jungen Bach

  • Führung im Bachhaus

  • Führung in der Bach-Kirche

  • Führung durch die Bach-Ausstellung im Schloßmuseum

  • 21. 03. – 15. 04. 2018: Thüringer Bach-Wochen

Mühlhausen (Thüringen) 1707 – 1708

Nachdem Bach in der Freien Reichsstadt Mühlhausen vorgespielt hatte, trat er dort im Alter von 22 Jahren sein Amt als Organist an der dreischiffigen Hallenkirche Divi Blasii an. Sein Gehalt lag weit über dem seiner Vorgänger und Nachfolger. Nun konnte er eine Familie gründen. Auftragsgemäß komponierte Bach zum Ratswechsel 1708 die festliche Kantate „Gott ist mein König“, die in der Marienkirche zum ersten Mal aufgeführt wurde. Als einziges Werk aus dieser Zeit ist diese Kantate im Druck erhalten geblieben. Kaum ein Jahr nach seinem Amtsantritt bat Bach in Mühlhausen um seine Entlassung, um an den Hof nach Weimar zu wechseln. Die nach seiner Disposition neu gebaute Wender-Orgel der Divi Blasii Kirche weihte er jedoch 1709 persönlich ein.

Buchbare Gruppenangebote:

  • Stadtführung zu den Wirkungsstätten Bachs in Mühlhausen

  • Führung in der Divi-Blasii-Kirche mit Klangbeispielen an der Bach-Orgel

  • Kommentierte Rundfahrt mit der Altstadtbahn

Dornheim (Thüringen) 1707

Am 17. Oktober 1707 machte sich eine Hochzeitsgesellschaft von Arnstadt aus auf den Weg in das drei Kilometer entfernte Dornheim. Bei den Brautleuten handelte es sich um Johann Sebastian Bach und seine Cousine zweiten Grades, Maria Barbara Bach. Die Freundschaft des jungen Bach zum Dornheimer Pfarrer war sicher der ausschlaggebende Grund, warum man die kleine Dorfkirche St. Bartholomäus für dieses freudige Ereignis auswählte.

Buchbare Gruppenangebote:

  • Führung in der Traukirche Johann Sebastian Bachs

Weimar (Thüringen) 1708 – 1717

Mit der Ernennung zum herzoglichen Hoforganisten in Weimar begann für Bach eine hochproduktive Zeit. Drei Viertel seines gesamten Orgelwerkes sowie zahlreiche Kantaten und Cembalowerke komponierte er hier. Ab 1714 wurde Bach Konzertmeister am Hofe und verfügte damit erstmals über ein ausgebildetes Orchester. Seine Söhne Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel, die ebenfalls berühmte Komponisten wurden, haben in Weimar das Licht der Welt erblickt.

Buchbare Gruppenangebote:

  • Themenstadtführung „Schauplätze der Musik“

  • Besichtigung oder Führung in der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek

  • Führung in der Stadtkirche St. Peter und Paul (Herderkirche), in der Bachs Söhne getauft wurden

  • 21. 03. – 15. 04. 2018: Thüringer Bach-Wochen

Erfurt (Thüringen) 1716

Das Musikleben Erfurts wurde im 17. Jahrhundert maßgeblich von Mitgliedern der Familie Bach bestimmt, von denen mehrere Leiter der Erfurter Ratskapelle oder Spielmann waren. In der Erfurter Kaufmannskirche wurden 61 Kinder der Bach-Familie getauft und 12 Paare getraut, darunter die Eltern von Johann Sebastian Bach. In Erfurt lebten die meisten Mitglieder der weit verzweigten Musikerfamilie, die ein enges berufliches Netzwerk verband. Die Worte „Bach“ und „Musiker“ waren im Sprachgebrauch nahezu synonym. Johann Sebastian Bach prüfte 1716 die Orgel der Augustinerkirche und soll sich des öfteren in der Stadt zu den regelmäßigen Familientreffen aufgehalten haben.

Buchbare Gruppenangebote:

  • Themenstadtführung „Auf Bach’schen Wegen durch die Stadt“

  • Exklusives Orgelkonzert in der Predigerkirche

  • Führung in der Augustinerkirche mit Kloster

  • 21. 03. – 15. 04. 2018: Thüringer Bach-Wochen

Köthen (Sachsen-Anhalt) 1717 – 1723

Unter der Regenschaft des musikalisch hoch gebildeten Fürsten Leopold erlebte Bach als fürstlich Anhalt-Köthenischer Hofkapellmeister ereignis- und schaffensreiche Jahre. Berühmte Werke wie die „Brandenburgischen Konzerte“ und der erste Teil des „Wohltemperierten Klaviers“ entstanden hier. In Köthen gab es jedoch auch einschneidende Veränderung in Bachs Leben. 1720 verstarb überraschend seine Ehefrau Maria Barbara. Ein Jahr später fand hier aber auch seine Hochzeit mit der Hofsängerin Anna Magdalena Wilcke statt.

Buchbare Gruppenangebote:

  • Themenstadtführung auf den Spuren des Hofkapellmeisters Bach

  • Führung im Schloß Köthen mit Bach-Gedenkstätte

  • Besichtigung der Bachkirche St. Agnus

Leipzig (Sachsen) 1723 – 1750

In seinen letzten 27 Lebensjahren wirkt Bach in Leipzig, zunächst als Thomaskantor und ab 1729 auch als Leiter des Collegium Musicum. Die meisten Kantaten, die „Kunst der Fuge“ und die h-Moll-Messe komponierte er in Leipzig. Seine Passionen und das Weihnachtsoratorium wurden hier uraufgeführt. In der Thomaskirche befindet sich Bachs Grab. Sein musikalisches Erbe wird in Leipzig intensiv gepflegt: im Bach-Archiv mit Forschungsinstitut und wissenschaftlicher Bibliothek, im Bach-Museum sowie bei den jährlich stattfindenden Bachfesten und internationalen Bach-Wettbewerben.

Buchbare Gruppenangebote:

  • Themenstadtführung „Wege zu Bach“

  • Kostümstadtführung im historischen Gewand der Anna Magdalena Bach

  • Führung im Bach-Museum

  • Führung in der Thomaskirche

  • Vorspiel oder Exklusivkonzert auf historischen Tasteninstrumenten im barocken Sommersaal

  • Motette mit dem Thomanerchor freitags 18.00 Uhr und samstags 15.00 Uhr

  • Menü mit sächsischen Gerichten oder Kaffeetafel im historischen Restaurant „Auerbachs Keller“

    • 08. 09. 2017 – 28. 01. 2018: Sonderausstellung „Bach und Luther“ – zum Reformationsjubiläum
2017-12-21T23:55:24+00:00