Luther Touren nach Kundenwunsch

Ein Angebot für Gruppen ab 20 Personen bei Anreise mit eigenem Bus

Buchbar: ganzjährig auf Anfrage und nach Verfügbarkeit

Preis: auf Anfrage

Gestalten Sie Ihre eigene Rundreise ins Kernland der Reformation mit wählbaren Bausteinen aus elf Luther-Stätten.
Gern konzipieren wir Ihnen eine maßgeschneiderte Tour nach Ihren inhaltlichen und terminlichen Wünschen.

Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther (1483 – 1546) seine 95 Thesen gegen den mißbräuchlichen Ablaßhandel der katholischen Kirche an die Tür der Schloßkirche Wittenberg. Das war die Initialzündung der Reformation. Luther war der richtige Mann zur richtigen Zeit. Selten hat ein einzelner Mensch weltweit so tiefgreifende Umwälzungen ausgelöst wie er. Mit Mut, Intelligenz und Leidenschaft setzte er sich unbeugsam für seine Überzeugungen ein und stellte sich allein gegen die damals herrschende Lehre der katholischen Kirche. Lernen Sie Luthers authentische Lebens- und Wirkungsstätten im Kernland der Reformation kennen. Hier wurde Weltgeschichte geschrieben!

Luther-Stammort Möhra (Thüringen)

Möhra ist der Stammort der Familie Luther. Im Sommer 1483 verließ Luthers Vater mit seiner hochschwangeren Frau den Ort in Richtung Eisleben, wo Martin Luther am 10. November 1483 geboren wurde. Schließlich predigte Luther auf dem Rückweg vom Reichstag zu Worms am 4. Mai 1521 auf dem heutigen Lutherplatz von Möhra.

Buchbare Gruppenangebote:

  • Führung auf dem Anger mit Luther-Denkmal

  • Führung in der Luther-Kirche

  • kompetente Reisebegleitung im Bus der Gäste ab/bis Eisenach

  • alljährlich am 31. Oktober: Reformationsfest

Eisenach (Thüringen)

„Keine andere Stadt kennt mich besser.“, erinnert sich Luther an den Ort seiner Schulzeit. Von 1498 – 1501 besuchte er die Lateinschule in Eisenach. Während dieser Zeit wohnte er im Haus der Patrizierfamilie Cotta – dem heutigen Lutherhaus – und sang als Chorknabe in der Georgenkirche, wo er später auch als Reformator predigte. Vor Kaiser und Papst auf der Wartburg versteckt, übersetzte er 1521/22 inkognito als „Junker Jörg“ in nur elf Wochen das Neue Testament aus dem Altgriechischen ins Deutsche. Damit legte er den Grundstein für eine einheitliche deutsche Schriftsprache. Die Wartburg gehört zum UNESCO-Welterbe.

Buchbare Gruppenangebote:

  • Themenstadtführung „Martinus – Lateinschüler und Junker Jörg“

  • Themenstadtführung „Bach als Lutheraner“

  • Kostümstadtführung mit der Magd Johanna aus dem 16. Jahrhundert

  • Führung durch den Palas der Wartburg mit Besichtigung der Lutherstube

  • Besichtigung des Lutherhauses mit neuer Dauerausstellung „Luther und die Bibel“

  • Sonderführung „Bach und Luther“ im Bachhaus Eisenach mit Vorspiel Bach’scher Lutherchoräle auf originalen historischen Tasteninstrumenten und Besichtigung von Bachs theologischer Privatbibliothek

  • Besichtigung der Georgenkirche – Luthers Predigt- und Bachs Taufkirche

  • Bankettprogramm im historischen Gewand

  • wissenschaftlicher Vortrag zum Thema „Luther und die Musik“

  • kompetente Reisebegleitung für Rundfahrten nach Möhra und Schmalkalden im Bus der Gäste ab/bis Eisenach

  • 13. 04. 2017 – Ende 2018: Sonderausstellung „Ketzer, Spalter, Glaubenslehrer“ – Luther aus katholischer Sicht

Glasbachgrund (Thüringen)

Trotz seiner Unbeugsamkeit auf dem Reichstag zu Worms wurde Luther für seine Rückreise freies Geleit zugesichert. Unter Berufung auf die Bannbulle des Papstes folgte jedoch die Verhängung der kaiserlichen Reichsacht über den Reformator. Er galt damit als vogelfrei und hätte von jedermann ungestraft getötet werden dürfen. Um Luther vor dem Zugriff seiner Feinde zu schützen, ließ ihn Kurfürst Friedrich der Weise am 4. Mai 1521 von bewaffneten Reitern im Wald des Glasbachgrundes vorsorglich zum Schein entführen. Anschließend fand Luther für zehn Monate ein sicheres Versteck auf der Wartburg. 1857 ließ Herzog Bernhard II. von Sachsen Meiningen auf dieser Waldlichtung ein Lutherdenkmal als Obelisk errichten.

Buchbare Gruppenangebote:

  • geführter Thüringer-Wald-Spaziergang zum Luther-Denkmal mit Luther-Buche und Luther-Born

  • kompetente Reisebegleitung im Bus der Gäste ab/bis Eisenach

  • Flugschau in einer Greifenwarte mit Falkner im mittelalterlichen Gewand

Schmalkalden (Thüringen)

1530 kam es zur Gründung des Schmalkaldischen Bundes. Sieben Bundestagungen wurden in Schmalkalden abgehalten. 1537 ist in die Geschichte als der „glanzvollste Fürstentag“ eingegangen. Zahlreiche Fürsten, Grafen, Gesandte des Kaisers, des Papstes, des französischen und dänischen Königs, Vertreter von Reichs- und Hansestädten sowie evangelische Theologen – an deren Spitze Martin Luther und Philipp Melanchthon – waren anwesend. Martin Luther legte Glaubenssätze vor, die als „Schmalkaldische Artikel“ Eingang in das Konkordienbuch der evangelischen Kirche fanden. Thesenhaft angelegt, mit seinem Herzblut geschrieben, werden sie oft als Luthers „Privatbekenntnis“ bezeichnet. Heute gehört Schmalkalden zu den eindrucksvollsten Fachwerkstädten Thüringens

Buchbare Gruppenangebote:

  • Themenstadtführung auf Luthers Spuren mit Außenbesichtigung des Lutherhauses

  • Führung im Rathaus Schmalkalden (Tagungsort des Schmalkaldischen Bundes)

  • Führung in der Stadtkirche St. Georg

  • Besichtigung von Schloß Wilhelmsburg mit reformationsgeschichtlicher Dauerausstellung „Aufbruch in die neue Zeit“

  • kompetente Reisebegleitung im Bus der Gäste ab/bis Eisenach

  • ab 29. 04. 2017: Sonderausstellung „Der schmalkaldische Bund als politischer Arm der Reformation“

Gotha (Thüringen)

Martin Luther hielt sich in den Jahren 1515 und 1516 als Mönch zu Inspektionen im Augustinerkloster Gotha auf. Als Reformator predigte er während seiner Reise zum Reichstag in Worms ebenfalls in Gotha. 1537 kam Luther schwer erkrankt vom Schmalkalder Konzil in die Residenzstadt. Unter Nierenkoliken leidend hütete er das Krankenlager in der Löwenburg (Myconiushaus). Sein Gesundheitszustand war so ernst, daß er sein erstes Testament verfaßte, in dem er schrieb: „Ich will in Gotha begraben werden.“ In Gotha verliebte sich Lucas Cranach d. Ä. in eine Ratsherrentochter, die er 1512 heiratete.

Buchbare Gruppenangebote:

  • Themenstadtführung auf Luthers Spuren

  • Außenbesichtigung des Cranach-Hauses

  • Führung im Augustinerkloster

  • Führung im Schloß Friedenstein

  • Führung im Herzoglichen Museum

  • 29. 10. 2017 – 11. 02. 2018: Sonderausstellung „Schauplätze der Reformation“

Erfurt (Thüringen)

Erfurt gilt als geistige Heimat des Reformators. 1501 nahm Luther ein Studium an der philosophischen Fakultät der Universität Erfurt auf und erlangte 1505 den Titel als Magister Artium. Als er am 2. Juli 1505 auf offenem Feld in Stotternheim bei Erfurt in ein Gewitter geriet, trug ein Blitzschlag zu einem vehementen Wandel seines Lebens bei. In Todesangst soll er ein Gelübte abgelegt haben: „Hilf du, heilige Anna, ich will ein Mönch werden!“ Gegen den Willen seines Vaters brach Luther sein Jurastudium ab und trat wenige Tage später in das Erfurter Kloster der Augustinereremiten ein. Hier bekam er zum ersten Mal in seinem Leben Zugang zu einer Bibel, die er bis dahin – wie fast alle seine Zeitgenossen – nur in Auszügen kennengelernt hatte. Im Dom St. Marien wurde Luther 1507 zum Priester geweiht. Seine erste Messe las er in der Augustinerkirche.

Buchbare Gruppenangebote:

  • Themenstadtführung „Luther als Student und Mönch“ in Erfurt

  • Führung im ev. Augustinerkloster mit Besichtigung der Lutherzelle und der Augustinerkirche

  • Führung im kath. Dom St. Marien

  • Führung im Stadtmuseum Erfurt mit Dauerausstellung „Tolle Jahre – An der Schwelle der Reformation“

  • Möglichkeit zur Teilnahme am Mittags- oder Abendgebet in der Augustinerkirche

  • Fahrt zum Lutherstein in Erfurt-Stotternheim mit der Aufschrift „Ex Thuringia lux“

  • mittelalterliches Festmahl „Zu Gast an Luthers Tafel“ mit Bankettprogramm im historischen Gewand des Reformators

Lutherstadt Eisleben (Sachsen-Anhalt)

Martin Luther wird am 10. November 1483 in Eisleben geboren und tags darauf in der St. Petri-Pauli-Kirche getauft. Am 18. Februar 1546 stirbt Luther auf seiner letzten Reise, die der Versöhnung der zerstrittenen Landesherren diente, in seiner Geburtsstadt Eisleben. In der Andreaskirche hielt er die letzte Predigt seines Lebens. Hier wurde er nach seinem Tod aufgebahrt, bevor er zur letzten Ruhestätte in die Wittenberger Schloßkirche überführt wurde. Die Luther-Gedenkstätten in Eisleben gehören zum UNESCO-Welterbe.

Buchbare Gruppenangebote:

  • Themenstadtführung „Luther – von der Wiege bis zur Bahre“

  • Führung in Luthers Geburtshaus mit neuer Dauerausstellung „Von daher bin ich – Martin Luther und Eisleben“

  • Führung in Luthers Sterbehaus mit neuer Dauerausstellung „Luthers letzter Weg“

  • Führung in Luthers Taufkirche St. Petri-Pauli = Themenkirche „Zentrum Taufe“

  • Führung in der St. Andreaskirche mit originaler Lutherkanzel

  • kompetente Reisebegleitung für Rundfahrten ins Mansfelder Land im Bus der Gäste ab/bis Eisleben

Mansfeld-Lutherstadt (Sachsen-Anhalt)

In Mansfeld verbrachte Martin Luther seine Kindheit und Jugend von 1484 bis 1497. Hier befindet sich sein Elternhaus, das 2014 saniert und durch einen Museumsneubau mit moderner Dauerausstellung erweitert wurde. In die Zeit seiner Kindheit fallen wichtige Prägungen. So erhielt er seine erste schulische Ausbildung in der Mansfelder Lateinschule. Später predigte er in der St. Georgskirche und besuchte oft die Grafen auf Schloß Mansfeld.

Buchbare Gruppenangebote:

  • Themenstadtführung „Luthers Kindheit in Mansfeld“

  • Führung im Museumsneubau „Luthers Elternhaus“ mit Dauerausstellung „Ich bin ein Mansfeldisch Kind“

  • Besichtigung von Luthers historischem Elternhaus

  • Besichtigung von Luthers Schule

  • Besichtigung der St. Georgskirche

  • Besichtigung des Lutherbrunnens

  • kompetente Reisebegleitung für Rundfahrten ins Mansfelder Land im Bus der Gäste ab/bis Eisleben

  • alljährlich am ersten Samstag nach Ostern: Kirchspiel-Fest „Luthers Einschulung“

Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt)

Seit 1508 war Wittenberg für 35 Jahre Luthers Hauptwirkungsstätte. Hier lebte er zunächst als Mönch, ab 1525 dann zusammen mit seiner Familie. In dieser Stadt, wo er Vorlesungen für Studenten aus ganz Europa hielt, entstanden seine weltverändernden Schriften. Am 31. Oktober 1517 schlug er seine 95 Thesen gegen den Ablaßhandel der katholischen Kirche an die Tür der Schloßkirche. Das war die Initialzündung für die Reformation. 1525 heiratete Luther in Wittenberg die ehemalige Nonne Katharina von Bora. In der Schloßkirche von Wittenberg befinden sich die Gräber von Luther und Melanchthon. Das Lutherhaus Wittenberg ist das größte reformationsgeschichtliche Museum der Welt. Die Luther-Gedenkstätten in Wittenberg gehören zum UNESCO-Welterbe.

Buchbare Gruppenangebote:

  • Altstadtführung zu den Originalschauplätzen der Reformation

  • Führung im Lutherhaus Wittenberg mit Dauerausstellung „Martin Luther – Leben, Werk und Wirkung“

  • Führung in der Schloßkirche mit Thesentür und den Gräbern von Luther und Melanchthon

  • Führung in der Stadtkirche St. Marien mit Cranach-Altar

  • Besichtigung im Melanchthonhaus mit Dauerausstellung „Melanchthon – Leben, Werk und Wirkung“

  • Besichtigung des Cranach-Hauses und der Cranach-Höfe

  • Schauvorstellung in der historischen Cranach-Druckerstube

  • spirituelle Kirchenführungen und kirchenpädagogische Programme

  • Bankettprogramm „Geschichten bei Tische“ mit historisch gewandeten Wittenbergern

  • Abendessen nach Rezepten der Katharina Luther in einem historischen Altstadtrestaurant

  • LUTHER – der Film als Exklusivvorführung

  • alljährlich am zweiten Juni-Wochenende: Stadtfest „Luthers Hochzeit“

  • alljährlich am 31. Oktober: Reformationsfest

Leipzig (Sachsen)

Luther hat Leipzig im Laufe seines Lebens mehrmals besucht. Das erste Mal kam er 1512 in die Stadt, um jene 50 Gulden zu empfangen, die Kurfürst Friedrich der Weise für seine erfolgreiche Promotion bewilligt hatte. Bedeutsam war die Leipziger Disputation, die Luther mit Johannes Eck 1519 auf der Pleißenburg führte. 1521 hält sich Luther heimlich als „Junker Jörg“ in Leipzig auf und findet Schutz im Hause seines Freundes Heinrich Stromer von Auerbach. 1539 verkündete Luther von der Kanzel der Thomaskirche die Einführung der Reformation in Leipzig. Dort erinnern ein Glasfenster und eine Gedenktafel an den Reformator. Im Stadtgeschichtlichen Museum im alten Rathaus ist u. a. der Ehering Katharina von Boras zu sehen.

Buchbare Gruppenangebote:

  • Themenstadtführung auf den Spuren Luthers

  • Führung in der Thomaskirche

  • Luther-Führung im Auerbachs Keller mit festlichem Menü oder Kaffeetrinken

  • Besichtigung des Stadtgeschichtlichen Museums im alten Rathaus mit Original-Trauring der Katharina von Bora als Exponat

  • 08. 09. 2017 – 28. 01. 2018: Sonderausstellung „Bach und Luther“

Torgau (Sachsen)

Torgau ist die bedeutsamste Reformationsstätte im Freistaat Sachsen. Martin Luther weilte über 40 Mal in der Stadt. Die Schloßkirche zu Torgau wurde als erster protestantischer Kirchenbau von Martin Luther geweiht. Mit Hilfe des Torgauer Ratsherren Koppe floh Katharina von Bora mit elf weiteren Nonnen 1523 aus dem Kloster Nimbschen. Torgau war damit die erste Station in ihr bürgerliches Leben; doch es sollte auch ihre letzte Lebensstation werden. Auf der Flucht vor der Pest in Wittenberg starb Luthers Ehefrau am 20. Dezember 1552 in Torgau. In ihrem Sterbehaus befindet sich heute die einzige Gedenkstätte für die Gattin des Reformators. Ihre letzte Ruhestätte fand sie in der Stadtkirche St. Marien.

Buchbare Gruppenangebote:

  • Stadtführung „Luther und die Reformation in Torgau“

  • Museumsführung „Zur Lutherin“

  • Führung in der Stadtkirche St. Marien mit Katharina Luthers Grabstätte

  • ab 19. 05. 2017: Sonderausstellung „Torgau – Residenz der Renaissance und Reformation“

  • ab 10. 09. 2017: Sonderausstellung „Standfest. Bibelfest. Trinkfest. Johann Friedrich der Großmütige – der letzte Ernestiner Kurfürst“

2018-01-09T11:41:08+00:00