Schiller-Touren nach Kundenwunsch

Ein Angebot für Gruppen ab 20 Personen bei Anreise mit eigenem Bus

Gestalten Sie Ihre eigene Schiller-Tour mit wählbaren Bausteinen aus fünf Orten.

buchbar: ganzjährig auf Anfrage und nach Verfügbarkeit

Preis: auf Anfrage

Wir konzipieren Ihnen einen maßgeschneiderten Reiseablauf ab Ihrem Heimatort.

Friedrich Schiller (1759 – 1805) ist in Thüringen an vielen Orten gegenwärtig, an denen er nach der Flucht aus seiner schwäbischen Heimat seinen Lebensmittelpunkt fand. Zahlreiche Städte und Dörfer im Freistaat können sich mit einem Aufenthalt Schillers schmücken. Doch nur Weimar, Jena, Meiningen und Rudolstadt wurde die Ehre zuteil, den Dichter längere Zeit beherbergen zu dürfen – Weimar gar bis an sein Lebensende. Thüringens Schiller-Stätten laden Sie ein, deutsche Literaturgeschichte an authentischen Schauplätzen zu erleben.

Bauerbach

Das Wohnhaus des Rittergutes Bauerbach bei Meiningen diente Friedrich Schiller nach seiner Flucht aus Stuttgart vom 7. Dezember 1782 bis 24. Juli 1783 als Asyl. Henriette von Wolzogen, die Mutter eines ehemaligen Mitschülers, überließ Schiller drei Räume im Obergeschoß ihres Hauses südlich von Meiningen. Hier entstand der erste Entwürfe zum „Don Carlos“ und die Endfassung zu „Kabale und Liebe“. Damit begann Schiller hier seine Karriere als freier Schriftsteller. Das Gebäude gehört heute zur Klassik-Stiftung Weimar.

Buchbare Gruppenangebote:

  • Eintritt und Besichtigung im Schiller-Museum

  • kompetente Reisebegleitung in Ihrem Bus ab/bis Meiningen

Meiningen

Von Bauerbach ist Friedrich Schiller immer wieder zu Fuß nach Meiningen gegangen, um sich Bücher aus der Herzoglichen Bibliothek zu besorgen, denen er historische Stoffe für seine Werke entnahm. 100 Jahre später vervielfachten die „Meininger“ mit ihren Musterinszenierungen den Ruhm des Dramatikers auf ihren Gastspielreisen durch Europa. Schillers Dramen schienen geradezu prädestiniert für die historisierenden Aufführungen der berühmtesten Schauspieltruppe des 19. Jahrhunderts.

Buchbare Gruppenangebote:

  • Themenstadtführung „Schiller als Asylant in Meiningen“

  • Führung im Schloß Elisabethenburg mit Ausstellung „Asyl für Schiller“

  • Präsentation eines historischen Bühnenbildes mit Vortrag, Film, Szenenlichtprogramm und Musik im Theatermuseum

  • Besuch einer Vorstellung im Südthüringischen Staatstheater Meiningen

Rudolstadt

Als der völlig mittellose Schiller im Sommer 1788 nach Rudolstadt kam, verliebten sich die Schwestern Caroline und Charlotte von Lengefeld gleichzeitig in ihn. Eine Menage á Trios bis zu Schillers Tod nahm ihren Lauf. Caroline war bereits verheiratet, und so wurde Charlotte 1790 seine Ehefrau. Am 7. September 1788 kam es in der Saalestadt zur ersten, noch etwas unterkühlten, Begegnung zwischen Schiller und Goethe. Der 2014 erschienene Kinofilm „Die geliebten Schwestern“ von Dominik Graf wurde in Rudolstadt und Weimar gedreht und handelt von der Dreiecksbeziehung des Dichters mit den Lengefeld-Schwestern.

Buchbare Gruppenangebote:

  • Themenstadtführung „Die geliebten Schwestern“ – vom historischen Schauplatz zu den Drehorten des Spielfilms

  • Führung im Schillerhaus

  • Führung auf der Heidecksburg

  • Besuch einer Vorstellung im Theater Rudolstadt

Weimar

Als sich nach anfänglichen Distanzen zwischen Schiller und Goethe eine befruchtende Freundschaft zwischen den beiden Dichtern entwickelt hatte, entschloß sich Schiller, sich dauerhaft in Weimar niederzulassen. Anfangs zur Miete wohnend, kaufte er 1802 das Haus an der Esplanade (heute Schillerstraße) und mußte sich dafür hoch verschulden. Werke wie „Wilhelm Tell“ und „Maria Stuart“ entstanden während seiner sehr produktiven Zeit in Weimar. Nach seinem Tod 1805 wohnte seine Familie weiter in seinem Haus bis 1826.

Buchbare Gruppenangebote:

  • Themenstadtführung „Schauplätze der Literatur“

  • Besichtigung oder Führung in Schillers Wohnhaus

  • Besichtigung oder Führung im Schiller-Museum

  • Besichtigung der Fürstengruft mit Schillers Sarg

  • Besuch einer Vorstellung im Deutschen Nationaltheater Weimar

  • 24. 04. – 28. 08. 2016: Thüringer Landesausstellung „Die Ernestiner – eine Dynastie prägt Europa“

Jena

Als Schiller 1789 seine Antrittsvorlesung als Professor in Jena hielt, mußte er aus Platzgründen mit seiner Anhängerschaft quer durch die Stadt in einen größeren Hörsaal ziehen. In den folgenden Jahren zog er mit seiner Berühmtheit große Geister an die Jenaer Universität. Schiller und Goethe kamen sich bei einem Gespräch über Philosophie und Kunst am 20. Juli 1794 näher. Später verfaßten sie gemeinsam in Schillers Gartenhaus Balladen. Hier schrieb er auch seinen „Wallenstein“. Sein privates Glück fand Schiller im Februar 1790 bei seiner Vermählung mit Charlotte von Lengefeld in der kleinen Dorfkirche von Wenigenjena.

Buchbare Gruppenangebote:

  • Themenstadtführung „Goethe und Schiller in Jena“

  • Führung in Schillers Gartenhaus in Jena

  • Besichtigung der Schillerkirche in Wenigenjena

2017-12-22T00:05:32+00:00